Hilfe für Haiti

Die Situation in dem tief getroffenen Land ist extrem belastend, zerrt an den Nerven. Das menschliche Leid ist nur schwer zu ertragen und die äußeren Umstände erschweren eine zügige Hilfeleistung. 

 

Nach der verheerenden Katastrophe auf Haiti hat Nehemia wie schon so oft in der Vergangenheit spontan reagiert.

Bereits zwei Tage nach dem Erdbeben wurde die erste Sendung mit speziell auf Erdbebenopfer abgestimmten Medikamenten nach Port-au-Prince geflogen. Ein Mitarbeiter war vor Ort, wird dort mit unermesslichem Leid, großer Not und tiefer Trauer konfrontiert.  

 

Nehemia lagen örtliche Kontakte vor, denn bereits im Jahr 2004 hat Nehemia nach dem Wirbelsturm in Haiti Katastrophenhilfe geleistet. Neben Erfahrung sind solche Kontakte eine sehr wichtige Voraussetzung dafür, dass Hilfe ankommt und nicht in dunklen Kanälen versickert.

 

Hilfe konkret

Nach den ersten Erkundungen in Haiti kristallisiert sich folgende Hilfe heraus. Überwiegend außerhalb der Hauptstadt will NEHEMIA der größten Not begegnen. NEHEMIA wird sich dabei auf die Übergabe von Medikamenten und Nahrungsrationen konzentrieren. Das berücksichtigt den derzeitig dringendsten Bedarf. Ärzte stehen ausreichend zur Verfügung, Medikamente und Verbandzeug sind jedoch fast vollständig aufgebraucht, Lebensmittel fehlen.

 

In Titanyen (20 km nordwestlich von Port au Prince) sollen 11.000, in Gonaive 2.000, in Léogane (50 km westlich von Port au Prince) weitere 2.000 und in einem Waisenheim in Carrefoure 300 Personen versorgt werden mit speziellen, auf Krisenfälle abgestimmten Essensrationen, die zusätzlich  Mineralien und Vitamine enthalten. Um die 16.000 Menschen soll damit das Überleben ermöglicht werden. Dafür lohnt sich der Einsatz.