Aktuelles
Aktuelle Meldungen


CHINA
Verheerendes Erdbeben

Das verheerende Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan mit der Stärke 7.9 auf der Richter-Skala ist das seit 30 Jahren stärkste im Reich der Mitte.



Die Regierung rechnet bereits vier Tage danach mit ca. 50000 Todesopfern. Diese Zahl kann noch steigen, da viele als vermisst gelten und große Gebiete infolge schlechten Wetters, defekter Straßen und zerstörter Brücken nicht erreichbar sind. In einem mehrstöckigen Schulgebäude in Dujiangyan, Juyuan, sind 1000 Schüler von den Trümmern verschüttet worden. Die Hoffnung, noch Überlebende bergen zu können, schwindet täglich. Für viele Familien bedeutet der Verlust ihres Kindes wegen der Ein-Kind-Politik besonders großes Leid.

Eine große Gefahr geht von beschädigten Staudämmen, Atomkraftwerken und Chemiefabriken aus, was schlimme Folgen haben kann.

Wir als AVC waren während der vergangenen Jahre durch unseren Partner auf verschiedenen Gebieten tätig. Wir haben ein gutes Netzwerk von christlichen Gemeinden, mit denen wir die Hilfe für die Betroffenen organisieren. Wir wollen uns vor allem auch um die vielen betroffenen Christen kümmern, die von den örtlichen Behörden oft benachteiligt werden.

Die erste Hilfe mit Lebensmittelversorgung, Medizin, Decken, Zelten usw. hat bereits am 15. Mai begonnen. Wir haben dafür spontan 50.000 US$ zur Verfügung gestellt.

Finazielle Soforthilfe ist die eine Seite - bitte beten Sie für die Überlebenden, die Angehörigen und unsere Partner vor Ort.
Daniel Hofer




MYANMAR
Hilfe für Wirbelsturm-Opfer

Am frühen Morgen des 3. Mai wurde der südliche Landesteil Myanmars von einem heftigen Wirbelsturm heimgesucht.

Starker Regen mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h fegten über das Irrawaddy-Delta und die ehemalige Hauptstadt Yangon (Rangoon). Im Küstenstreifen verwüstete eine bis zu vier Meter hohe Flutwelle einen Fünftel der gesamten Reisfelder des Landes. In vielen Dörfern südlich von Yangon sind bis zu 95 % der Häuser zerstört worden.

Der Sturm hat nach letzten Erkenntnissen über 100 000 Todesopfer gekostet. Hunderttausende sind obdachlos und haben alles verloren. Man geht davon aus, dass ca. 2,5 Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen sind. Hilfe kommt nur zögernd an, da die Militärregierung nur wenige Einfuhrbewilligungen für Hilfsgüter erteilt, Güter, die ins Land kommen, werden teilweise konfisziert und westlichen Helfern die Visa verweigert.

AVC ist seit dem 6. Mai durch einen Partner vor Ort und in Zusammenarbeit mit der Burmesischen Evangelischen Allianz im Katastrophengebiet tätig. Als erste Hilfe wurden im Küstengebiet Reis, Nudeln und Trinkwasser verteilt. Bis jetzt konnten wir die notwendigen Materialien im Land beschaffen.



Die Hilfe für die Geschädigten wird in drei Phasen, über drei Jahre erfolgen:
1. NOTHILFE Während der kommenden zwei Monate werden 2500 Familien mit Trinkwasser, Reis, Trockennahrung, Medizin, Kleidung, Moskitonetzen, Hygieneartikeln und Zelten versorgt. Das Programm wird von 50 christlichen Gemeinden in der Region abgewickelt und von unserem Partner vor Ort koordiniert.

2. WIEDERAUFBAU Dabei werden vor allem Küchenmaterialien und Gaskocher verteilt, Wasserfilter installiert, Teams zum Wiederaufbau der Häuser rekrutiert, medizinische Versorgung gewährleistet und Betreuung der zum Teil traumatisierten Menschen gewährleistet. Dies wird etwa ein Jahr in Anspruch nehmen.

3. REHABILITATION und Entwicklungshilfe über die nächsten drei Jahre.

Sie alle brauchen jetzt unserer Gebete und Fürbitte - helfen Sie mit!




Spendenkonto
Bankleitzahl

DIE EVANGELISCHE KREDITGENOSSENSCHAFT hat innerhalb eines kurzen Zeitraumes zweimal eine Änderung vorgenommen.

Die jetzt gültige Bankleitzahl lautet:
520 604 10

Diese sollte ausschließlich genutzt werden. Wer einen Dauerauftrag eingerichtet hat, sollte diesen bitte entsprechend ändern. Überweisungen mit der alten Bankleitzahl kommen nur noch für eine Übergangszeit immer bei uns an.

Die Bankdaten der »Stiftung HOFFNUNG«
Kto: 400 42 05
BLZ: 520 604 10
BIC: GENODEF1EK1
IBAN: DE84 5206 0410 0004 0042 05




Katastrophenhilfe

DIE SERIE DER KATASTROPHEN reißt nicht ab. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht neue Schreckensmeldungen über die Medien verbreitet werden. Dabei nicht abzustumpfen oder zu verzweifeln, ist nicht einfach.

NEHEMIA hilft - weltweit. Natürlich können wir nicht bei jeder Katastrophe eingreifen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten aber setzten wir uns ein. Zwei neue Projekte sollen hier kurz vorgestellt werden. Beide führen wir in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland durch.

Jordanien: Hilfe für irakische Flüchtlinge


Weitergabe von Hilfsgütern

Durch unser neues Projekt in Jordanien können wir seit November 2007 bis Februar 2009 über 600 Familien bzw. 2200 Personen - das sind etwa 1800 Menschen - mit insgesamt ca. 9000 Lebensmittelpakete, über 1000 Decken, sowie weitere Rationen mit Hygiene-Artikeln und Milchpulver für Schwangere, Stillende und Babys und in manchen Fällen mit Heizöfen über den Winter helfen (siehe auch Bericht VC 6/2007). Die Familien sind vor dem Terror und den Todesdrohungen aus ihrer Heimat, dem Irak, nach Jordanien geflohen und stehen nun mittellos da. Kein Flüchtling erhält staatliche Unterstützung, keiner darf offiziell arbeiten. Wir können das Töten und die massenhaften Vertreibung aus dem Irak nicht verhindern, doch das damit verbundene Leid dieser Menschen lindern.



Mexiko: Soforthilfe kommt an


MEXIKO: Hilfe kommt bei den Betroffenen an

Nach der Überschwemmung in Mexiko helfen wir in der Provinz Tabasco etwa 3000 Menschen mit Grundnahrungsmitteln, 275 Familien mit dringend benötigten Hygieneartikeln und Tausenden mit Medikamenten.

Die Soforthilfe ist für die Lebensmittel auf 4 bis 6 Wochen ausgelegt und soll den Betroffenen Zeit geben, sich auf die kommenden, kritischen Monate einzustellen, weil die meisten ihrer Felder in der nächsten Saison keine Ernte bringen werden.

Die Reinigungsartikel waren dringend erbeten, um die verschmutzten Häuser so schnell wie möglich wieder bewohnbar zu machen.

Die Medikamente sind an mehrere Krankenhäuser in Villahermosa und eine Gesundheits-Station in dem Gebiet verteilt worden, das sonst von keiner anderen Hilfsorganisation betreut worden ist. Die Medizin wird für mehrere Monate reichen.