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Vertriebene des Tschetschenien-Krieges werden versorgt. Die Verteilung musste wegen der damit verbundenen Gefahr jedes Mal den täglichen Veränderungen im Lager und der Zufahrt dorthin angepasst werden.
Die bittere Armut der Menschen, nicht nur weit weg irgendwo in der Welt, sondern schon in den osteuropäischen Nachbarstaaten, bewegt uns immer wieder zu helfen. Jedes Jahr versenden wir von Nidda aus viele Tonnen Hilfsgüter. Es handelt sich im Wesentlichen um gut erhaltene oder neue Kleidung und Schuhe, Lebensmittel, medizinischen Bedarf und diverse andere Waren.
In etwa 200 Sammelstellen, die über ganz Deutschland verteilt sind, werden die Sachen angenommen. Wir holen sie mit unseren Fahrzeugen ab, ordnen sie im Lager und bereiten sie für den Weitertransport per LKW oder Seecontainer vor. In den Empfängerländern werden sie an Bedürftige verteilt, die uns häufig auch von Sozialämtern benannt werden. Über die Abgabe werden Listen geführt, um so die gerechte Verteilung kontrollieren zu können.
Die große Dankbarkeit der Empfänger, die wir bei den Verteilungen erleben oder die durch Dankschreiben zum Ausdruck gebracht wird, ist uns stets Freude und Ansporn, den Dienst fortzusetzen. |
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